Europa League

Felsenstadion lässt es bei Freiburgs Schuster «kribbeln»

Hier ist der SC Freiburg in der Europa League gefordert: im Stadion von Braga. (Archivbild)

Julian Schuster geriet ins Schwärmen. Schon bei der Anfahrt zum Stadion habe es angefangen zu «kribbeln», sagte der Trainer des SC Freiburg vor dem Halbfinal-Hinspiel der Europa League bei Sporting Braga an diesem Donnerstag (21.00 Uhr/RTL). Das Estádio Municipal – es ist ganz sicher keine gewöhnliche Fußball-Arena. Und Schuster hat besondere Erinnerungen daran.

Vor der Europameisterschaft 2004 in Portugal habe er Sticker des Stadions in sein Sammelalbum eingeklebt, berichtete der SC-Coach. «Das waren für mich die ersten Berührungen damit.» Entsprechend «cool» finde er es, jetzt selbst dort anzutreten, sagte der 41-Jährige weiter. 

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Schuster reizt der gewisse «Charme»

Das Stadion in Braga hat nur zwei große Tribünen, hinter einem der beiden Tore befindet sich eine mächtige Felswand. Die Stimmung werde sicher speziell, aber trotzdem gut, meinte Freiburgs Offensivspieler Niklas Beste.

«Es macht genau diesen Charme aus, wenn Stadien unterschiedlichen Charakter haben, unterschiedlich aussehen – sicher auch in Abhängigkeit des Alters», sagte Schuster, der die Europapokal-Reisen des SC sichtlich genießt.

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In Deutschland sei viel passiert die letzten Jahre, einige der neuen Stadien hätten schon eine gewisse Ähnlichkeit, meinte der Freiburger Coach. Da die Arenen eine «optimale infrastrukturelle Anbindung haben müssen», sei das «nachvollziehbar». Besagter Charme gehe dadurch aber ein Stück verloren.