Trotz des souveränen 4:0-Heimsiegs gegen den FC St. Pauli hat Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand seiner Mannschaft ein Karnevalverbot erteilt. «Nein, nein, nein, nein. Ruhe. Zu Hause. Essen. Schlafen. Und dann geht es weiter», sagte der dänische Fußball-Coach auf die Frage, ob seine Spieler nach dem Erfolg in der Bundesliga ein wenig Karneval feiern dürfen.

Jonas Hofmann sah die Sache etwas entspannter, wenn auch mit der nötigen Professionalität. «Ich hoffe, dass alle Profis genug sind und es dann maximal vielleicht bei einem Bierchen heute Abend belassen, weil am Mittwoch ein wichtiges Spiel ansteht», sagte er mit Blick auf das erste von zwei Spielen bei Olympiakos Piräus um den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale.

Hofmann verspricht Karnevals-Einblick 

Ob überhaupt alle Spieler das bunte Karnevalstreiben mit den zahlreich verkleidet ins Stadion gekommenen Fans tatsächlich verstanden, wusste der Mittelfeldspieler indes selbst nicht genau: «Es kann schon sein, dass der ein oder andere heute perplex war, als die Leute hier so aufgetaucht sind», sagte Hofmann mit einem Schmunzeln. 

Durch das Feierverbot des Trainers wird die gesamte Mannschaft den Karneval in dieser Saison wohl ohnehin vorerst nur aus der Ferne beobachten können. Hofmann versprach jedoch: «So ein bisschen werden wir den Jungs mal erzählen, was Karneval hier bedeutet.» So kann das Team nach dem sportlichen Erfolg zumindest einen Eindruck von der Tradition im Rheinland bekommen.