Nationalmannschaft

U21 dank Pejcinovic-Doppelpack am Ziel – Klopp gratuliert

Trainer Antonio Di Salvo gratulierte seinen Spielern zur EM-Qualifikation.

Die besten Wünsche von Bundestrainer Jürgen Klopp begleiteten Antonio Di Salvo und die deutsche U21-Nationalmannschaft nach dem gelösten EM-Ticket in die Nacht. «Er hat schon gratuliert», berichtete Di Salvo vom Blick auf sein Smartphone. Durch das 2:0 (1:0) gegen Georgien hat sich die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes für die Europameisterschaft im kommenden Sommer in Albanien und Serbien qualifiziert.

20.049 Zuschauer – so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr bei einem U21-Heimspiel – bejubelten in Bielefeld nach den Siegen in Lettland (4:0) und auf Malta (4:1) den finalen Erfolg auf dem Weg zum Gruppensieg. Nach einem Doppelpack von Paris Brunner (Monaco) in Lettland, einem Dreierpack von Kapitän Nicolo Tresoldi (Brügge) gegen Malta glänzte wieder ein Offensivstar: Dzenan Pejcinovic vom VfB Stuttgart fälschte beim 1:0 einen Schuss von Noah Darvich entscheidend ab, das 2:0 steuerte er selbst bei.

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Pejcinovic: «Wir werden sehen, was passiert»

Was sein Torjubel bedeutete, wollte Pejcinovic nicht verraten. «Ich glaube, die Leute wissen, wer gemeint ist. Ich mache mein Ding, ich schaue, dass ich meine Tore mache, meine Leistung bringe für Verein und Land, und dann werden wir sehen, was passiert», sagte der 21-Jährige. 

Die Riege aus Mehrfachtorschützen spricht für eine gewaltige Offensivpower der U21, die nun gespannt der EM-Gruppenauslosung Ende November in Belgrad entgegenblicken darf. «Man sieht, dass wir als Deutschland auf einem richtig guten Weg sind», sagte Di Salvo. «Das gilt nicht nur für den offensiven Part, sondern grundsätzlich für alle Mannschaftsteile.»

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Tresoldi jagt weiter den Littbarski-Rekord

Die Zittermomente – Georgien schnupperte beim Stand von 1:0 am Ausgleich, wodurch die EM-Qualifikation als Gruppensieger missglückt wäre – waren nach dem Sieg schnell vergessen. «Es ist nicht einfach, Fußballspiele zu gewinnen», sagte Tresoldi. Die Quali sei das Ziel gewesen und das habe man geschafft. Er selbst blieb als Vorlagengeber dieses Mal ohne Treffer. Zwei Tore fehlen Tresoldi (16) noch zu U21-Rekordtorjäger Pierre Littbarski (18).

Erst einmal stand aber ein entspannter Abend an. Tresoldi sprach davon, dass man ein «paar Ideen» habe, wie man die Qualifikation feiern könne. «Aber das bleibt unter uns im Team», sagte der 22-Jährige. Doppeltorschütze Pejcinovic kündigte an, «mit Spezi meinen Spaß» haben zu wollen. Der Trainer gab jedenfalls den Startschuss. «Den Jungs gebe ich frei, ob die Jungs dann diesen Zeitraum nutzen, weiß ich nicht.»

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