Der Pokal-Hit zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig findet trotz des Streiks im öffentlichen Nahverkehr statt – und ein Sonderbetrieb im U-Bahn-Verkehr soll die Anreise von vielen Fans gewährleisten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, richtet die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG diesen Sonderbetrieb am Streiktag ein. Trotz aller Bemühungen werde es bei der An- und Abreise aber zu Einschränkungen kommen, teilte der FC Bayern mit. 

Die Gewerkschaft Verdi hat für den Spieltag zu einem ganztägigen Nahverkehrs-Warnstreik unter anderem in München aufgerufen. Am Abend (20.45 Uhr) ist in der Münchner Arena vom DFB das Viertelfinalspiel angesetzt. Der FC Bayern appellierte an alle Fans, mehr Zeit einzuplanen, im Fall einer Anreise mit dem Auto nach Möglichkeit in Fahrgemeinschaften zu planen. 75.000 Zuschauer haben Platz im Stadion. Ein Großteil reist zu den Spielen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. 

FC Bayern äußerte Sorge

Der FC Bayern hatte am Sonntagabend nach dem 5:1 gegen die TSG Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga sogar eine Verschiebung nicht ausgeschlossen, wenngleich er nicht davon ausgegangen war. Dafür seien auch die Ersatzmöglichkeiten überschaubar gewesen, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. 

Die MVG richtet am Streiktag einen Sonderbetrieb ein: Ausschließlich zwischen Marienplatz und Fröttmaning werden von 17.30 Uhr an bis Betriebsschluss U-Bahnen in wie bei den Heimspielen des FC Bayern gewohnt enger Taktung fahren. Die dazwischen liegenden Bahnhöfe sind für einen Zustieg geöffnet. 

Mehr Busse im Einsatz

Zudem wird der übliche Bus-Transfer ab der S-Bahn-Station Donnersberger Brücke aufgestockt. Des Weiteren werden vom Parkplatz des von der Allianz Arena nur zwei Kilometer gelegenen FC Bayern Campus zusätzliche Shuttlebusse eingesetzt.

Das Spiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig wird live von Sky und der ARD im TV übertragen. Die Sender hatten die Partie fest in ihren Programmen eingeplant.